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JAKE, Transgender, Identität, Drag King, Portrait, Transformation, Dokumentarfilm, filmisches Portrait, Francisco Paco Carrascosa, im falschen Körper geboren, Jacqueline becoming JAKE

JAKE, Dokumentarfilm

  • Posted By Francisco Paco
  • on September 26,2024
JAKE, Transgender, Identität, Drag King, Portrait, Transformation, Dokumentarfilm, filmisches Portrait, Francisco Paco Carrascosa, im falschen Körper geboren, Jacqueline becoming JAKE

Dokumentarfilm, filmisches Portrait

Synopsis JAKE

Eine 16-jährige Appenzellerin aus guter Familie bringt nach einem Sprachaufenthalt in New York ein Kind zur Welt. Der Vater: Afroamerikaner, unbekannt. Das Kind wird von der Familie der Mutter umgehend zur Adoption freigegeben. Es erhält den Namen Jacqueline und wächst in einem ländlich-konservativen, streng katholischen Umfeld auf. Mit acht Jahren spürt es, dass es in einen falschen Körper hineingeboren wurde. Jacqueline weiss nun, dass sie ein Junge ist. Drei Jahre später legt der Teenager den verhassten Mädchennamen ab und nennt sich fortan Jeremy. Er macht sich auf den langen Weg der Identitätssuche und der Transformationen, geprägt von innerer Zerrissenheit, Dramatik und Konflikten.

Genre, Keywords: LGBTQ+ narrative, transgender, family, racism and discrimination

Text (EN)
Media (DE/EN)

JAKE, ein Film von Francisco Paco Carrascosa

Dokumentarfilm, independent, filmisches Portrait
Jahr, Dauer: 2024, 116 Minuten, Schweiz
Sprachen: Schweizerdeutsch (wenig Französisch)
Untertitel: Deutsch, Englisch

Produktion: Francisco Paco Carrascosa
JAKE ist auf FilmFreeway
Weltrechte: © Francisco Paco Carrascosa, Zürich/Schweiz

ISAN 0000-0007-4699-0000-M-0000-0000-8

Idee, Drehbuch, Regie: Francisco Paco Carrascosa
Kamera, Fotografie, Schnitt: Francisco Paco Carrascosa
Cast, dokumentarisches Filmportrait über/mit: Jake Ludescher
Cast, mit: Barbara, Ann, Genevieve Etong Nkou

Schnittassistenz: Sven Prausner, Laura Rodríguez Pérez
Untertitel, Postproduction: Laura Rodríguez Pérez, Jonathan Wüest

Distribution Schweiz & Weltweiter Vertrieb: Francisco Paco Carrascosa und Irene Jost. Kommunikation, Submissions, Media: Irene Jost

jake-film.ch

JAKE, 2024, Dokumentarfilm, filmisches Portrait, 116 Minuten. Jacqueline becoming JAKE. © Francisco Paco Carrascosa, Zurich/CH

«Der Film über JAKE legt offen, wie tief tradierte sexuelle Normen in unserer Weltsicht verankert sind, und wie schwer es uns fällt, uns von Vorurteilen zu befreien.»

Barbara

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JAKE, Transgender, Identität, Drag King, Portrait, Transformation, Dokumentarfilm, filmisches Portrait, Francisco Paco Carrascosa, im falschen Körper geboren, Jacqueline becoming JAKE
JAKE, Filmstills © Francisco Paco Carrascosa, Zürich/CH | JAKE ist weder lesbisch oder homosexuell, er steht auf Frauen, und ist ein Mann.

Der Regisseur und Produzent zu JAKE

«JAKE und ich begegneten uns im Jahr 2002. Seither begleite ich ihn mit der Fotokamera und filmisch auf seinem Weg der Identitätsfindung und Transformation. Zuerst trafen wir uns privat bei ihm zu Hause. Eines Tages reisten wir zusammen nach New York und besuchten einen berühmten Performance-Club für Drag Kings: Menschen, die als Frauen in den falschen Körper hineingeboren wurden und als männliche Alter Egos performen. JAKE fühlte sich in dieser Szene spontan wohl. Sein bisheriges Leben war geprägt von Identitätskonflikten, Verunsicherung und experimentellen Erfahrungen. Zweimal ging er eine enge Beziehung mit Frauen ein, deren Stimmen in meinem Film im Off zu hören sind. Beide sind starke Persönlichkeiten, mit beiden fühlt er sich noch immer in tiefer Freundschaft verbunden. In einer dritten Frauenbeziehung ist er das Wagnis einer Ehe eingegangen.

JAKE fasziniert mich als Mensch und Persönlichkeit. In meinem dokumentarischen Filmporträt erzählt er von sich, von seinen Erfahrungen und seinen Gefühlen. Intensiv und direkt. Mit seinen eigenen Worten und einer Präsenz, der man sich nicht entziehen kann.» Francisco Paco Carrascosa

JAKE, Filmstills © Francisco Paco Carrascosa ZH/CH, | Dokumentarfilm: Kindheit und Transformationen.
JAKE, Filmstills Dokumentarfilm © Francisco Paco Carrascosa | New York, Performance Drag Kings. Transgender. Erotik. Transformation. Identität: Mann.

«So lange Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt, diskriminiert und von Gewalttätigkeit bedroht werden, sind Filme wie JAKE dringend nötig.»

Ann

Becoming JAKE: Tagebuchnotizen | JAKE beim Einkaufen in einem Lieblingsladen @ JAKE, 2024, Dokumentarfilm von © Francisco Paco Carrascosa

«Der Film mit JAKE zeigt eindrücklich, dass das Anderssein in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Stigma ist, das einen Menschen ins Abseits drängt. Das sollte uns nachdenklich machen.»

Irene Jost

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JAKE, Transgender, Identität, Drag King, Portrait, Transformation, Dokumentarfilm, filmisches Portrait, Francisco Paco Carrascosa, im falschen Körper geboren, Jacqueline becoming JAKE
JAKE erzählt im Dokumentarfilm von seinen Erfahrungen und seinen Gefühlen. Intensiv und direkt. Mit seinen eigenen Worten. JAKE, Film © Francisco Paco Carrascosa

DE

Gefangen im falschen Körper. Mein Weg zum Mann.

Name: JAKE (Jacqueline/J.J.)
Geburtsjahr: 1962
Geschlecht: weiblich / ab 2013 männlich
Heimatort: Appenzell (Schweiz)
Hautfarbe: schwarz
Hobbies: Musik, Tanz, Autofahren, Soziale Anliegen

 

Coming out

«Mit 11 Jahren stellte ich fest, dass ich meinen eigenen Körper ablehnte, weil ich in meinem tiefen Inneren das andere Geschlecht spürte. Ich wusste, ich bin ein Mädchen, aber in mir drin schrie es: ‚Ich möchte ein Junge sein!‘. Dieses Gefühl war so stark als sagte es mir ‚Ich BIN ein JUNGE!‘. Ich fing an, als Junge zu leben, mich so zu benehmen, mich so zu kleiden und mich für Mädchen zu interessieren. Die Transformation im Bewusstsein löste in mir starke Emotionen aus, weil ich damals nicht wusste, was ich heute weiss, und wie ich mit meiner Situation umgehen sollte. Ich konnte mit niemandem darüber reden, dachte, mit mir stimmt etwas nicht. Ich schämte mich für meine Gefühle. Ich hatte keine Kontrolle über mich. Der innere Konflikt nahm eine extreme Dynamik an und verstärkte sich mit den Jahren zunehmend.

In der Pubertät begann ich, ein Doppelleben zu führen: zu Hause war ich ein Mädchen, ausserfamiliär ein Junge. Ich gab mir selbst einen Namen: Jeremy! Die Belastung meines Doppellebens wurde immer grösser. Nirgends, weder privat noch beruflich, konnte ich dazu stehen wie ich denke, wie ich fühle, wie ich bin. Sexuelle Erfahrungen blieben damals aus, da ich durch meine geschlechtliche Problematik niemandem näherkommen konnte. Erst mit 20 Jahren ging ich eine enge Beziehung mit einer Frau ein.

Irgendwann wusste ich: Meine Identitätsstörung wird als ‚Transgender‘ bezeichnet. Regelmässig ging ich zum Psychiater. Operativen Eingriffen misstraute ich und behalf mir mit Hormontherapien. Eine Volloperation kam für mich schon gar nicht in Frage, weil ich der Meinung bin, dass danach die Identitätsstörung in umgekehrter Richtung stattfinden kann. Meine geschlechtliche Situation führte im Laufe der Jahre zu gravierenden gesundheitlichen Beschwerden: Ich leide unter starken Depressionen, sozialen Integrationsschwierigkeiten, zunehmenden Ängsten und Essstörungen. Immer wieder zu schaffen, machen mir auch die Reaktionen auf meine Hautfarbe. Die schwierigen Lebensumstände machten mich schliesslich arbeitsunfähig und seelisch krank. Ich beziehe seit 20 Jahren eine IV-Rente.» JAKE

EN

Synopsis JAKE

A 16-year-old Appenzell (CH) girl from a good family gives birth to a child after a language study trip to New York. The father: African-American, unknown. The child is immediately given up for adoption by the mother’s family. She is given the name Jacqueline and grows up in a rural, conservative, strictly Catholic environment. At the age of eight, she realizes that she was born into the wrong body. Jacqueline now knows that she is a boy. Three years later, the teenager discards the hated girl’s name and henceforth calls herself Jeremy. He embarks on a long journey of identity search and transformation, characterized by inner turmoil, drama and conflict.

 

The director and producer on JAKE

“JAKE and I met in 2002 and since then I have accompanied him with my camera and film on his journey of finding his identity and transformation. At first we met privately at his home. One day we traveled to New York together and visited a famous performance club for drag kings: people who were born into the wrong body as women and perform as male alter egos. JAKE immediately felt at home in this scene. His previous life was characterized by identity conflicts, insecurity and experimental experiences. Twice he entered into a close relationship with women, whose voices can be heard off-screen in my film. Both are strong personalities, and he still feels a deep friendship with both. In a third relationship with a woman, he took the risk of marriage. JAKE fascinates me as a person and a personality. In my documentary film portrait, he talks about himself, his experiences and his feelings. Intense and direct. In his own words and with a presence that you can’t escape.” Francisco Paco Carrascosa

 

Voices about the film JAKE

“The film about Jake reveals how deeply traditional sexual norms are anchored in our world view and how difficult it is for us to free ourselves from prejudices.” Barbara

“As long as people are marginalized, discriminated against and threatened with violence because of their sexual orientation, films like JAKE are urgently needed.” Ann

The film with JAKE impressively shows that being different is still a stigma in our society that pushes people to the sidelines. That should make us think.” Irene Jost

 

Trapped in the wrong body. My path to becoming a man.

Name:JAKE (Jacqueline/J.J.) Year of birth: 1962 Sex: female / from 2013 male Hometown: Appenzell (Switzerland) Color of skin: black Hobbies: Music, dance, driving, social issues

 

Coming out

“When I was 11, I realized that I was rejecting my own body because deep down I felt the opposite sex. I knew I was a girl, but inside me it was screaming: ‘I want to be a boy!’ This feeling was so strong as if it was telling me ‘I AM A BOY!’ I started living as a boy, acting like a boy, dressing like a boy and being interested in girls. The transformation in consciousness triggered strong emotions in me because I didn’t know then what I know now and how to deal with my situation. I couldn’t talk to anyone about it, I thought there was something wrong with me. I was ashamed of my feelings. I had no control over myself. The inner conflict took on an extreme dynamic and intensified over the years.

In puberty, I began to lead a double life: at home I was a girl, outside the family I was a boy. I gave myself a name: Jeremy! The burden of my double life became ever greater. Nowhere, neither privately nor professionally, could I admit how I think, how I feel, how I am. I didn’t have any sexual experiences back then because I couldn’t get close to anyone due to my gender issues. It wasn’t until I was 20 that I entered into a close relationship with a woman.

At some point I knew that my identity disorder was called ‘transgender’. I saw a psychiatrist regularly. I mistrusted surgery and opted for hormone therapy. A full operation was out of the question for me because I believed that the identity disorder could then be reversed. Over the years, my gender situation has led to serious health problems: I suffer from severe depression, social integration difficulties, increasing anxiety and eating disorders. The reactions to my skin color are also a recurring problem for me. The difficult living conditions ultimately made me unable to work and mentally ill. I have been receiving an IV pension for 20 years.” JAKE

JAKE, A film by Francisco Paco Carrascosa

Documentary film portrait, independent
Year,duration: 2024, 116 minutes, Switzerland
Languages: Swiss-German (French in few parts)
Subtitled: English, German

Production: Francisco Paco Carrascosa
JAKE is on FilmFreeway
World Rights: © Francisco Paco Carrascosa, Zürich/Schweiz

ISAN 0000-0007-4699-0000-M-0000-0000-8

Idea, Script, Direction: Francisco Paco Carrascosa
Photography, Cinematography, Editing: Francisco Paco Carrascosa
Cast – documentary film portrait of/with: Jake Ludescher
Cast, with: Barbara, Ann, Genevieve Etong Nkou

Editing assistance: Sven Prausner, Laura Rodríguez Pérez
Subtitel, Postproduction: Laura Rodríguez Pérez, Jonathan Wüest

Distribution Switzerland & World Sales: Francisco Paco Carrascosa and Irene Jost. Communication, Submissions, Media: Irene Jost

jake-film.ch

Presse | Media information / Images & Filmstills

Pressekontakt für Interviews, Informationen über den Dokumentarfilm JAKE – filmisches Protrait (116 Minuten):
Contact for press inquiries, interviews and information about the documentary film portrait “JAKE” (116 minutes):
Irene Jost, +41 (0)79 456 96 55, bonjour@irene-jost.ch

Download: JAKE Medienmitteilung DE
Download JAKE Press Release EN
Download JAKE Film Stills
Link: Trailer JAKE (Schweizerdeutsch: Untertitel DE)
Link: Trailer JAKE (Swiss-German: Subtitel EN)
JAKE, Filmplakat, film poster (for 300 dpi print write a mail)

Film-/Bildnachweis | Film/Photo Credits:
DE: © «JAKE», 2024, Dokumentarfilm von Francisco Paco Carrascosa, Zürich/CH (jake-film.ch)
EN: © “JAKE”, 2024, a film by Francisco Paco Carrascosa, Zurich/CH (jake-film.ch)

Awards/Festivals: Awards 2025

Frames of Newyork
Spring 2025, New York, US
Award Winner “Best LGBTQ”

Chicago Filmmaker Awards
Edition Mai 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ+ Film”

LGBTQ Unbordered International Film Festival
Spring 2025, Rehoboth Beach, US
Award Winner “Merit” in Documentary

Hispanic International Film Festival
Spring 2025, Rehoboth Beach, US
Award Winner “Exceptional Merit” in LGBTQ

New Orleans International Film Awards
April 2025, US
Award Winner “Best Feature Documentary”

Austin International Art Festival, April 2025, US
Award Winner “Best International Documentary Film”

SIFF – 47th Swedish International Film Festival
2025, Arvika, SE
Award Winner “Best LGBTQ+ Narrative”
online screening 17–18 April 2025

Tokyo 9th International Cinema Awards
2025, JP
Award Winner “Best Documentary Feature”

6th Dallas Movie Awards
May 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ”

Dublin Movie Awards
June 2025, IE
Award Winner “Best LGBT”

Documentaries Without Borders International Film Festival
Summer 2025, Rehoboth Beach, US
Award Winner “Merit” in LGBT

Festigious International Film Festival
Monthly Edition August 2025, Los Angeles, US
Award Winner “Best LGBTQ Film”

Calgary Indie Film Awards
August 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ Film”

Tokyo Film and Screenplay Awards
August 2025, JP
Award Winner “Best LGBTQ”

Hollywood Best Indie Film Awards
August 2025, US
Award Winner “Best Feature Doc

Detroit Independent Film Festival
Summer 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ”

Santa Monica International Filmmaker Awards
Summer Competition 2025, US
Award Winner “Best LGBT”

1st Monthly Film Festival
Season 6, July 2025, Belgrad, RS
Award Winner “Best Feature Documentary” + “Best LGBTQ”

 
Los Angeles Movie and Music Video Awards
September 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ”
 
LAFA – Los Angeles Film Awards
September 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ Film”
 
23th Independent Film Awards
Summer 2025, Leeds, UK
Award Winner “Honorable Mention” in Best Feature Documentary
 
Folkestone Film Festival 2025
November 2025, Kent, UK
Award Winner “Honorable Mention” in Best Documentary
 
ARFF Amsterdam 2025 | International Film Festival,
November 2025, NL
Award Winner “Best Documentary”
 
Los Angeles Silver Screen Film Festival
October Edition 2025, US
Award Winner “Best LGBTQ+ Film”
online screening (3 days, not yet announced)
 
ARFF Berlin | International Festival 2025
November 2025, DE
Audience Award Winner “Honorable Mention” in Best Documentary
Red carpet ceremony 29th Nov 2025 “City-Kino Wedding Berlin, DE”

Awards/Festivals: Festivals 2025

Manchester Lift-Off Film Festival, UK
online screening 10th March–6th April 2025

Tokyo Lift-Off Film Festival, JP
online screening 4th May–1st June 2025

Toronto Lift-Off Film Festival, CA
online screening 2nd–29th June 2025

Los Angeles Film and Documentary Awards, US
July 2025

New York Lift-Off Film Festival, US
online screening 1st–31st July 2025

Los Angeles Lift-Off Film Festival, US
online screening 1st–31st August 2025

New York Film and Cinematography Award, US
August 2025

Paris Lift-Off Film Festival, FR
online screening 1th–30th September 2025

Sidney Lift-Off Film Festival, AU
online screening 1th–30th Sept 2025

Red Movie Awards, Reims, FR
September 2025

ICE Movie Awards, Courchevel, FR
September 2025

VALÈIFF – València Indie Film Festival, Valencia, ES
October 2025

Amsterdam Lift-Off Film Festival, NL
online screening 29th September–26th October 2025

Hollywood International Indie Film and Screenplay Awards, US
October 2025

New York Film & Actress Awards, US
November 2025

London Lift-Off Film Festival, UK
online screening 1st–28th December 2025

11th Erie International Film Festival, Erie, US
online screening 12–20 December 2025


Jack Daniels and Mr Freud (2008 bis 2020)

  • Posted By Francisco Paco
  • on Juni 8,2022

Konsumwelten. Alltägliches im Fokus.

Landesmuseum Zürich, Ausstellung 20.12.2024 bis 21.04.2025

3 Bilder von zwei Arbeiten:

– «Jack Daniels and Mr Freud» (Sammlungsankauf 2022)

– «Junge Kosovo Albaner in der Schweiz» (Sammlungsankauf 2005)

Meine Edition ist während der Ausstellungsdauer im Museumsshop erhältlich.

Fotografien, Künstlerbuch

Jack Daniels and Mr Freud (2008–2020)

«Sehen ist ein Akt» schrieb der Surrealist Paul Nougé. Das Schauen ist eine grosse Lust, ursprünglich, imaginär, und entsprechend nur wenig kontrollierbar. Von klein auf schauen wir, offen und versteckt, forsch und ängstlich, immer und ewig – ob durch ein Loch in der Wand oder durch die Linse einer Kamera macht nur wenig Unterschied. Der Augensinn überragt alle unsere Bemühungen, die Welt zu erfahren, die menschlichen Sinne zu erweitern. Paco Carrascosa ist dieser Lust «erlegen», mehrfach schon. Im letzten Teil seiner grossen Trilogie zur Schaulust taucht er nun lustvoll in die tiefe Nacht ein, in Schwarz und Grell, Sichtbar und Unsichtbar, Erlaubt und Verboten.(Urs Stahel)

Text (EN)

Herausgeberin: Irene Jost
Text: Urs Stahel, Gestaltung: Emanuel Tschumi
Bildabfolge 2640 Fotos: Francisco Paco Carrascosa

Deutsch/Englisch, 5 Bände in Schuber,
je 528 S. (1 Bild je Seite),
16.5 × 22 cm, 2640 Abb.in Farbe,
begleitendes Textbooklet à 32 S.,
Softcover (Freirückenbroschüre)

Limitierte Auflage 200 Ex., nummeriert, signiert
VFMK Verlag für moderne Kunst, Wien
ISBN 978-3-903439-02-3, 2022

CHF 250.00 / Euro 250.00 (plus Versandkosten)
Buchbestellungen Schweiz bei
Irene Jost (Hrsg.): anfrage@irene-jost.ch

Link: Bücher online kaufen, Book-Shop-VFMK

Front-Covers, Jack Daniels and Mr Freud, Band 1–6
Video-Dokumentation, Bildband 1, 528S.: Jack Daniels and Mr Freud (2008-2020)

«Alles zieht wie ein langsam durch die Nacht fahrender Zug an uns vorbei – die Welt, die Menschen, ihre Tätigkeiten, das Mobiliar, die Architektur, das Warten, Verwalten, das Sitzen, das Eilen.»

Urs Stahel

Buch-Doppelseiten, Jack Daniels and Mr Freud, Band 1–5
Übersicht Sequenzen, Band 4 (S.22–483)
Making-Of, Produktion in Wien: Farbabstimmung in der Druckerei, Signieren/Nummerieren in der Buchbinderei.

DE

Jack Daniels and Mr Freud (2008 bis 2014), 2640 Fotografien, Künstlerbuch von Francisco Paco Carrascosa.

«Spähen, beobachten, heranzoomen – in hell erleuchtete Fenster, dunkle Gassen oder schummrige Bars. Paco Carrascosas jüngstes Werk – das letzte einer monumentalen Trilogie – erkundet die Nacht. Wie ein Ausserirdischer, der gerade auf der Erde gelandet ist, staunt der Fotograf, welch orgiastisches Schauspiel ihm die Dunkelheit bietet: eine Eruption der Farben, Lichter, Formen, Spiegelungen und Durchblicke.

Gleichwohl gebietet hier die Düsternis. Menschen starren in Bildschirme, sitzen an Tischen oder warten an Bahnhöfen – allein, exponiert, selbstvergessen und für sich. Schon der Werktitel verheisst Entblössendes: Wenn sich der Whiskeybrenner und der Traumdeuter des Nachts verbünden, fallen sämtliche Masken weg und die Welt präsentiert sich nackt – der Blick auf ihr Innerstes und Intimes liegt frei.

Die 2640 Bilder in diesem Werk machen uns zu Mitwissern: Wir haben für einen kurzen Augenblick teil am Leben anderer Menschen, ermächtigt durch das allsehende Auge des Teleobjektivs. Im Vergleich zu den Massen interessengeleiteter Bilder, die verkaufen und verschönern, zeigen Paco Carrascosas Fotografien das Wahre, Rohe. Voll funkelnder Poesie, findet seine Trilogie hier ihre schaurig-schöne Klimax.» (Sascha Renner)

«Ein Canto des Abendlebens – blosses flirrendes Licht, Rhythmus, Lichtmusik, wie freie, wilde, elektrisierte Partituren» (Urs Stahel)

Trilogie, Mensch – Tier – Nacht:

«Francisco Paco Carrascosas Langzeitprojekt ist auf zwölf Jahre und eine Trilogie angelegt. Der erste Teil war dem Menschen gewidmet («Johnnie Walker on the beach», 2014). Der zweite mit dem Titel «‘Black & White’ with Friends» folgt den Tieren und ihren Spuren in der Welt der Menschen. Der dritte Teil «Jack Daniels and Mister Freud» gilt der Nacht und setzt die fotografische Bilderzählung in Buchform fort. Es ist ein enzyklopädisches Unterfangen, angesiedelt auf allen Kontinenten, während 24 Stunden, eine Vermessung des Menschlichen heute und jetzt und an sich. Ein intensiver endloser Fluss des Schauens. Mensch – Tier – Nacht: die innere Logik dieser fortlaufenden Erzählung ist so bestechend wie überwältigend.» (Sascha Renner)

Download PDF: Media Information DE «Jack Daniels and Mr Freud»
Download PDF: Text Urs Stahel «Das Schillern der Nacht»
Link: CV, About Francisco Paco Carrascosa
Link: Teil I der Trilogie anschauen: «Johnnie Walker on the beach», 2014 (5 Bände, je 528S.)
Link: Teil II der Trilogie anschauen: «‘Black & White’ with Friends», 2019 (7 Bände, je 528S.)

EN

Jack Daniels and Mr Freud (2008 to 2020), 2640 Photographs. Artist’s edition by Francisco Paco Carrascosa

‘Peering, watching, zooming in – into brightly lit windows, dark alleys and gloomy bars: Paco Carrascosa’s latest work, the final piece in a trilogy of monumental stature, is an exploration of the night. The photographer, like an extraterrestrial who has just landed on Earth, marvels in awe at the orgiastic drama playing out in the dark: an eruption of colours, lights, shapes, reflections and perspectives.

Yet gloom holds sway here: people stare at their screens, sit at tables or wait at train stations – alone, exposed, abstracted and detached. Even the title of the book hints at an uncovering: when the whisky maker and dream reader come together as allies in the night, all masks fall away and the world is shown naked – its innermost and most intimate features laid bare to the eye.

The 2640 images in this work implicate us in this knowledge: for a moment we are participants in the lives of other people, empowered by the all-seeing eye of the telephoto lens. Unlike the masses of pictures offered for sale and decoration, mostly visual clichés or clickbait with louche motifs and celeb shots angled towards social media and sensation-hungry news outlets, Paco Carrascosa’s photographs show us the real and the raw. His trilogy reaches its dreadful and beautiful climax here, full of sparkling poetry.’ (Sascha Renner)

‘A canto of evening life – ending in pure, shimmering light, rhythm, luminous music, like free, wild electrified scores.’ (Urs Stahel)

Trilogy, people – animals – night:

‘Francisco Paco Carrascosa’s long-term project is set to run for twelve years and form a trilogy. The first part, ‘Johnnie Walker on the Beach’, published in 2014, was dedicated to people. The second part, entitled ‘‘Black & White’ with Friends’ follows animals and their tracks through the human world. The third part ‘Jack Daniels and Mister Freud’ is dedicated to night-time and twilight. It is an encyclopaedic undertaking, spanning all continents, whose object is to gauge what it is to be human – today and right now and per se. An intensive, endless flow of looking.” People – animals – night: the inner logic of this ongoing narrative is as captivating as it is convincing.’ (Sascha Renner)

Download PDF: Media Information EN ‘Jack Daniels and Mr Freud’
Download PDF: Text Urs Stahel ‘The Shimmer of Night’
Link: CV, About Francisco Paco Carrascosa
Link: View part I of the trilogy: ‘Johnnie Walker on the beach’, 2014 (5 volumes, each 528pp.)
Link: View part I of the trilogy: ‘‘Black & White’ with Friends’, 2019 (7 volumes, each 528pp.)

Presse / Media information / Images / Downloads

Pressekontakt & Rezensionsexemplare für Presse / Review copies for press/media contact: Irene Jost, Hrsg./Editor, +41 (0)79 456 96 55, anfrage@irene-jost.ch
Download: Medienmitteilung DE «Jack Daniels and Mr Freud»
Download: Medienmitteilung EN ‘Jack Daniels and Mr Freud’
Download Bilder/images 300dpi: Schuber/Slip Case & 6 FrontcoversLink: Never Stop Reading, Ausstellung 7.6.–3.7.2022; Buchvernissage & Gespräch: 16. Juni 2022, 19:00 Uhr Link: Bücher online kaufen, Book-Shop-VFMK

Bildnachweis / Photo Credits: DE: © Fotos by Francisco Paco Carrascosa, Zürich, ‘Jack Daniels and Mr Freud’ (2008–2020), Künstlerbuch, 2640 Fotografien. VFMK, 2022, ISBN 978-3-903439-02-3, 5 Volumes, je 528 Seiten, 2640 Farbabbildungen, in Schuber. EN: © Photos by Francisco Paco Carrascosa, Zurich, ‘Jack Daniels and Mr Freud’ (2008–2020), Artist’s edition, Photographs. VFMK, 2019, ISBN 978-3-903439-02-3, 5 Volumes, each 528 pp, 2640 illustrations in color, in slip case.

Pressespiegel / Press review

Download-PDF: EIKON, Nr. 121, Februar 2023, Seite 87
Download-PDF: Photonews 7-8/22, Neue Bücher S. 28, Text Denis BrudnaDownload-PDF: Züritipp, Kopf der Woche S.9, Interview Lea Schepers, Do 12.6.2022Online-Link: tagesanzeiger.ch, Interview Lea Schepers: «Ich drückte ab, wann immer ich einen Reiz spürte. Wie ein Paparazzo», Do 16.6.2022Download-PDF: Tages-Anzeiger, Im Bild, Kultur & Gesellschaft S. 30, Di 14.06.2022, Text Guido KalbererDownload-PDF: Der Bund, DerKleineBund S. 31, Sa 11.06.2022, Text Guido KalbererDownload-PDF: Zürcher Unterländer, Region S.7, «Durch die Nacht gezoomt», Text Astrit Abazi, Do 16.6.2022Online-Link: zuonline.ch «Durch die Nacht gezoomt», Text Astrit Abazi, Mi 15.6.2022
Online-Link: lichtbild.derbund.ch; Zoom-Fotoblog, «Fotografien wie auf LSD», 11.06.2022
Online-Link: lichtbild.bernerzeitung.ch; Zoom-Fotoblog «Fotografien wie auf LSD», 11.06.2022
Online-Link: lichtbild.tagesanzeiger.ch; Zoom-Fotoblog: «Fotografien wie auf LSD», 11.06.2022Online-Link: lichtbild.bazonline.ch; Zoom-Fotoblog: «Fotografien wie auf LSD», 11.06.2022
Online-Link: sichtbar.art

Agenda: Booklaunch / Conversation & Book presentation / Independent Art Book Fairs

‘Jack Daniels and Mr Freud’ (2008 bis 2020), Künstlerbuch, 2640 Fotografien: 5 Bände à 528 Seiten. Link: «Konsumwelten. Alltägliches im Fokus»: Ausstellung 20.12.2024–21.04.2025, Landesmuseum Zürich (Ausstellung 2 Bilder JackDFreud) Link: Booklette Photo Elysée Lausanne 15./16.9.23 (internat. Fotobuchmesse Images Vevey & Photo Elysée) Link: Schönste Schweizer Bücher, Helmhaus Zürich: Vernissage: Do 22.06.2023. 18h. Ausstellung: 22. bis 25.6.2023Link: mini VOLUMES 2023 at Zurich Art Weekend: SA 10.06.2023: 12–20h, Löwenbräukunst Rampe, Limmatstrasse 270, 8005 ZürichLink: EdICIon 2022 – Kleine Bieler Büchermesse: Farelhaus, 2503 Biel/Bienne. Sa 10.12.2022, 12–20h; So 11. Dezember, 10–16h Link: VOLUMES 2022, Art Publishing Days: Zentralwäscherei, 8005 Zürich: SA 26.11.2019: 13–10h; SO 27.11.2019: 12–19hLink: VOLUMES Award 2022: «Jack Daniels and Mr Freud» gewinnt Publikumspreis 2022 Link: VOLUMES @ Helmhaus Zürich (draussen unter den Arkaden), Samstag 25. Juni 2022, 12–20 Uhr, Limmatquai 31, 8001 Zürich. Mini Art Book Fair of Independent Publishers: «Jack Daniels and Mr Freud» zu Gast beim Verlag «Edition Fink»Link: Never Stop Reading Zürich, Buchvernissage mit Gespräch 16.6.2022 & Ausstellung: 7.6. bis 3.7.2022 (Finissage)Link: VFMK Verlag für Moderne Kunst: NEW Jack Daniels and Mr Freud, Fr 10.6.2022Link: Newsletter Scheidgger & Spiess & Never Stop Reading Zürich, Mi 15.6.2022


‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018)

  • Posted By M B
  • on Oktober 9,2019

Fotografien, Künstlerbuch

‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018)

«Paco Carrascosa bittet zum wilden Tanz über 3696 Seiten. Ein Bildertanz, der das Leben verdichtet, verknotet, verfügt und es mit Blicken, mit Bewegungen, Schwenks wieder in Bewegung setzt, als würde alles Leben sich eng aneinanderschmiegen und mitschwingen. Sein Blick interessiert sich nicht für das erfolgreiche Leben heute, die Errungenschaften, die Fortschritte, die Sieger, vielmehr kümmert er sich um das vor sich hin stotternde Alltagsleben – aus der Normalsicht der Menschen und aus der Hunde-, Katzen- und Spatzensicht. Er sticht das Leben einen Stock tiefer an, unterhalb der guten Form und des eleganten Lebens, und erzeugt so einen sehr eigenen neuen Lebenskörper.» (Urs Stahel)

Text (EN)

Herausgeber: Irene Jost
Text: Urs Stahel, Gestaltung: Emanuel Tschumi

Deutsch/Englisch, 7 Bände, je 528 S.
in Schuber (jeweils ein Unikat)
22 × 14,8 cm, 3696 Abb.in Farbe; begleitendes Textbooklet à 28 S. Rückseite der Bildbände editiert in De, En, Es, Fr, It, Jp, Es, Ru
Softcover (Hohlrückenbrochüre)

Limitierte Auflage 150 Ex., nummeriert, signiert
VFMK Verlag für moderne Kunst, Wien
ISBN 978-3-903269-60-6, 2019
CHF 350.00 / Euro 320.00 (plus Versandkosten)

Bücher kaufen:

In Buchläden ansehen und kaufen: Never Stop Reading Zürich, Kunstkiosk im Helmhaus Zürich, Stampa Basel.

Buchbestellungen bei Irene Jost (Hrsg.) und damit PACO direkt unterstützen (Postpaket): anfrage@irene-jost.ch

Link: Bücher online kaufen, Book-Shop-VFMK

Front-Covers mit Buchrücken, ‘Black & White’ with Friends, Band 1–6
Video-Dokumentation, Bildband 1, 528S.: ‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018)

«Paco’s Blick ist so aussergewöhnlich, weil er das Gewöhnliche aus einer neuen Perspektive zeigt, als würde er einen Kuchen waagrecht und nicht senkrecht anschneiden.»

Urs Stahel

Doppelseiten Auswahl, ‘Black & White’ with Friends, Band 3, S. 174/175, 489/490, 118/119

Übersicht Sequenzen, Band 1 (S.18–125, S.198–305, S.324–430)


Never Stop Reading Zürich, Buchvernissage & Gespräch, 31. Oktober 2019, 19:00 Uhr. Mit Urs Stahel, Francisco Paco Carrascosa. Fotos: Sibylle Meier
Buchpräsentationen mit Bild-Performance, Künstlergesprächen, Ausstellungen: NIDA 2019, Shortlist K Photobook Show UK, Litauen. Photoforum Centre Pasquart Biel. Volumes 2019, Kunsthalle Zürich. Schönste Schweizer Bücher 2019, Helmhaus Zürich. Buchhandlungen: Bodmer, Pep No Name.

DE

‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018), Fotografien. Künstlerbuch von Francisco Paco Carrascosa

«Es riecht stark nach Leben in diesen sieben Buchkörpern.» (Urs Stahel)

Was ist Natur heute, und wo suchen wir sie? Francisco Paco Carrascosa folgt in den Fotografien dieser sieben Bände den Tieren und ihren Spuren in der Welt der Menschen. Er findet Schosshunde und Gämsen, Bambimotive und Tigerprints, und immer wieder – Spatzen.

«Da schlägt einer die viel gescholtene «Bilderflut» mit ihren eigenen Waffen: der Masse. Francisco Paco Carrascosa reiht Fotografien zur Sequenz, Sequenzen zur Episode, Episoden zum Band, Bände zur Edition und Editionen zur Trilogie, deren zweiter Teil hier vorliegt. Es ist ein ur-fotografisches Monument, das er als ‘Paparazzo des Alltags’ mit seiner Amateurkamera mit Zoom-Objektiv errichtet: Das Flüchtige, Ausschnitthafte und Transitorische, dem dieser Seher nachjagt, ist der Fotografie seit jeher eingeschrieben. Aus seiner Fixierung in gedruckter Form, seines Haptischwerdens, resultiert der ungemeine Genuss dieses Bilderepos. Es folgt den Tieren und ihren Spuren in der Welt der Menschen.

Spatzen kehren wieder, so wie der Chor im griechischen Theater das Dramengeschehen begleitet, und führen den Betrachter durch Geschichten, die im Nichts beginnen und im Irgendwo enden, das Leben selbst.» (Sascha Renner)

«Wenn der Alltag zur Animal Farm wird.» (Urs Stahel)

«Francisco Paco Carrascosas Langzeitprojekt ist auf zwölf Jahre und eine Trilogie angelegt. Der erste Teil war dem Menschen gewidmet («Johnnie Walker on the beach», 2014). Der zweite mit dem Titel «‘Black & White’ with Friends» folgt den Tieren und ihren Spuren in der Welt der Menschen. Der dritte Teil «Jack Daniels and Mister Freud» gilt der Nacht und dem Zwielicht. Es ist ein enzyklopädisches Unterfangen, angesiedelt auf allen Kontinenten, während 24 Stunden, eine Vermessung des Menschlichen heute und jetzt und an sich. Ein intensiver endloser Fluss des Schauens. Mensch – Tier – Nacht: die innere Logik dieser fortlaufenden Erzählung ist so bestechend wie überwältigend.» (Sascha Renner)

Download PDF: Media Information DE/EN ‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018)
Download PDF: Text Urs Stahel «PC – und die Sehlust»
Link: CV, About Francisco Paco Carrascosa
Link: Teil I der Trilogie anschauen: «Johnnie Walker on the beach», 2014 (5 Bände, je 528S.)Link: Teil III der Trilogie anschauen: «Jack Daniels and Mr Freud», 2022 (5 Bände, je 528S.)

EN

‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018), Photographs. Artist’s edition by Francisco Paco Carrascosa

Back-Cover text by Urs Stahel:

‘Paco Carrascosa invites us to join him in a wild dance through 3696 pages. It’s a dance of images that condenses, binds and orders life – then sets it whirling again with darting glances, movements and panning shots. It’s as if all life were huddled up closely together, resonating in sympathy. His eye is not concerned with what would be considered a successful life today, with the achievements and advances, with the winners; he is far more interested in everyday life, as it stumbles on regardless, as seen from the perspective of ordinary people and from the point of view of dogs, cats and sparrows. He broaches life on a lower level, beneath the decorum and elegance, to create a new living body which is very much his own.’ (Urs Stahel)

What is the natural world today? The photographs in these 7 volumes by Francisco Paco Carrascosa follow animals and their tracks through the human world. He captures lapdogs and chamois, Bambi motifs and tiger prints, and sparrows – over and over again. ‘In a world inundated with images, one man is confronting the widely decried flood and fighting it with its own weapons. Francisco Paco Carrascosa organizes photos in sequences, turns sequences into episodes, episodes into volumes, volumes into editions – editions that form a trilogy, the second part of which you see before you. His amateur camera with telephoto lens is creating an ur-photographic monument: As a ‘paparazzo of everyday life’ his roving eye hunts the fleeting, fragmentary and transitory, all intrinsic to the photographic art since first it saw the light of day. Fixed in print, rendered tactile, these pictures take on an epic quality. They follow animals and their tracks through the human world. Sparrows return, like the chorus in a Greek tragedy, to lead the viewer through stories that begin nowhere and end somewhere. Life itself.’ (Sascha Renner)

‘When everyday life becomes an Animal Farm.’ (Urs Stahel)

‘Francisco Paco Carrascosa’s long-term project is set to run for twelve years and form a trilogy. The first part, ‘Johnnie Walker on the Beach’, published in 2014, was dedicated to people. The second part, entitled ‘‘Black & White’ with Friends’ follows animals and their tracks through the human world. The third part ‘Jack Daniels and Mister Freud’ is dedicated to night-time and twilight. It is an encyclopaedic undertaking, spanning all continents, whose object is to gauge what it is to be human – today and right now and per se. An intensive, endless flow of looking.” People – animals – night: the inner logic of this ongoing narrative is as captivating as it is convincing.’ (Sascha Renner)

 ‘These seven volumes by Paco Carrascosa – are redolent with a powerful smell of life.’ (Urs Stahel)

Download PDF: Media Information DE/EN ‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018)
Download PDF: Text Urs Stahel ‘PC – and the joy of seeing’
Link: CV, About Francisco Paco Carrascosa
Link: View part I of the trilogy: ‘Johnnie Walker on the beach’, 2014
Link: View part III of the trilogy: ‘Jack Daniels and Mr Freud’, 2022

Presse / Media information / Images / Downloads

Pressekontakt & Rezensionsexemplare für Presse / Review copies for press/media contact: Irene Jost, Hrsg./Editor, +41 (0)79 456 96 55, anfrage@irene-jost.ch

Download PDF: Media Information DE/EN ‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018) Download Bilder 300dpi: Covers Band 1–8; Künstlerbuch Schuber/book in slip case; 2 Sequences: Hund/Dog, Spatzen/Sparrows Link: Vimeo-Documentation, Volumes 1, 528pp. of ‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018) Link: Buchvernissage & Gespräch, Never Stop Reading, 31. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Link: Bücher online kaufen, Book-Shop-VFMK

Bildnachweis / Photo Credits: DE: © Fotos by Francisco Paco Carrascosa, Zürich, ‘Black & White’ with Friends (2008–2018), Künstlerbuch, Fotografien. VFMK, 2019, ISBN 978-3-903269-60-6, 8 Volumes, je 528 Seiten, 3696 Farbabbildungen, in Schuber (jeder ein Unikat). EN: © Photos by Francisco Paco Carrascosa, Zurich, ‘Black & White’ with Friends (2008–2018), Artist’s edition, Photographs. VFMK, 2019, ISBN 978-3-903269-60-6, 8 Volumes, each 528 pp, 3696 illustrations in color, in slip case (each unique).

Pressespiegel / Press review

Download PDF: Züritipp/Tages-Anzeiger, S.33 Kunst und knapp, Nr. 04/23.01.2020, Text Paulina SzczesniakDownload PDF: Photonews, Titelseite und S.16-17, Nr. 12-19/01-20, Text Denis BrudnaDownload PDF: Tages-Anzeiger, Kultur&Gesellschaft: Im Bild S. 34, 10.12.2019, Text Christoph HeimOnline-Link: lichtbild.tagesanzeiger.ch; Zoom, Der Fotoblog: Das Geheimnis des Gewöhnlichen, 10.12.2019Online-Link: Basler Zeitung online; Zoom, Der Fotoblog: Das Geheimnis des Gewöhnlichen, 10.12.2019Download PDF: Der Bund, S. 39, 7. Dezember 2019, Text Christoph Heim
Online-Link: lichtbild.derbund.ch; Zoom: Der Fotoblog, Das Geheimnis des Gewöhnlichen, 7.12.2019Download PDF: Tagblatt der Stadt Zürich, S.37, 30. Oktober 2019, Text Barbara Stotz Würgler
Download PDF: Zürcher Unterländer, S.2, 23. Oktober 2019, Text Barbara Stotz Würgler

Agenda: Booklaunch / Performance Lecture / Independent Art Book Fairs

‘Black & White’ with Friends (2008 bis 2018), Künstlerbuch, 3696 Fotografien: 7 Bände à 528 Seiten. Link: viennacontemporary, International Art Fair, 24–27 September 2020, Marx Halle Wien (book & design booth: BWFriends, JWob)
Link: Schönste Schweizer Bücher 2019, Helmhaus Zürich, 3. bis 6. September 2020 (danach in BS, SG, LS, Ausland)
Link: 7. Juni 2020, Newsletter Book(s) of the Week, Kunstkiosk im Helmhaus, Zürich (BWFriends, JWob)Link: 28. Januar 2020, Buchhandlung Bodmer, Zürich/Stadelhofen, 17–19h: Meet the Artist & Buchpräsentation; um 18.30 Uhr spricht Francisco Paco Carrascosa über sein WerkLink: 7.12.2019, Buchhandlung «Pep + No Name» Basel: 15:30–17:00 Uhr, Präsentation des Künstlerbuches um 15.45 Uhr mit Francisco Paco Carrascosa. Mit Apéro. Adresse: Güterstrasse 189, 4053 BaselLink: 29.11.–1.12.2019, VOLUMES 2019, Art Publishing Days: Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich. Sie finden uns auf dem Stand von Lars Müller Publisher Zürich. Öffnungszeiten: FR 29.11.2019: 17–22h; SA 30.11.2019: 12–20h; SO 1.12.2019: 12–18hLink: 21.11.2019, Photoforum Pasquart Biel, 18:30 Uhr: Performance Lecture & Buchvernissage, mit Urs Stahel und Francisco Paco CarrascosaLink: 31.10.2019, Never Stop Reading Zürich, 19:00 Uhr: Buchvernissage & Gespräch, mit Urs Stahel und Francisco Paco CarrascosaLink: 11.–14.9.2019, K Photobook Show UK: NIDA 2019, Amber Gallery-Museum, Litauen, open call Submission (Shortlist 80 Books, Ausstellung)


«Richters Köpfe, weisser als weiss», 2014

  • Posted By M B
  • on Januar 8,2019

Ausstellung, Fotografien, Werkgruppe

«weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014

«Richters Köpfe» ist eine ‹Abzweigung› von «weisser als weiss», eine fotografische Arbeit, die ich im 2007 begonnen habe und stets weiterentwickle. In «weisser als weiss» beschäftige ich mich mit den Massenmedien und dem nicht weit entfernten Dadaismus und Pop Art. Mein Bezug zur Pop Art ist mehr dem europäisch Geprägten zuzuordnen (wie Richard Hamilton, Jean-Jacques Lebel, Eduardo Paolozzi, Sigmar Polke und Gerhard Richter).

Die Malerei in der Fotografie gesucht: Ich habe alte Fotos aus dem Buch «ATLAS» des deutschen Künstlers Gerhard Richter verwendet und das gleiche Spiel wie bei «weisser als weiss» gespielt. Im «ATLAS» handelt es sich um alte Fotos, die Gerhard Richter gesammelt und publiziert hat: Fotosaus alten Zeitschriften, aus alten und neuen Familienalben – Fotos, denen Gerhard Richter dann durch die Malerei etwas Neues einhaucht, ein neues Bild.

Was ist Fotografie, was ist Malerei? Diese Fragestellung interessiert mich in meiner Arbeit «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014. Manchmal nehme ich Gerhard Richters Malerei, um ihr die Fotografie wieder zurückzugeben. – Francisco Paco Carrascosa

Text (ES)

City 4 und 2, «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014

City 1, 3, 5, «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014
City 1 – 5, «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014

Escape 2, «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014, 90 x 120 cm


Escape 5, 4, 3, «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014, 90 x 120 cm
Ausstellung: Spanien, Tavernes de la Valldigna/Valencia: Casa de la Cultura, Ayundamiento de Tavernes de la Valldigna, 21.11.–19.12.2014

DE

«weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014, Francisco Paco Carrascosa

«Richters Köpfe» ist eine ‹Abzweigung› von «weisser als weiss», eine fotografische Arbeit, die ich im 2007 begonnen habe und stets weiterentwickle. In «weisser als weiss» beschäftige ich mich mit den Massenmedien und dem nicht weit entfernten Dadaismus und Pop Art. Mein Bezug zur Pop Art ist mehr dem europäisch Geprägten zuzuordnen (wie Richard Hamilton, Jean-Jacques Lebel, Eduardo Paolozzi, Sigmar Polke und Gerhard Richter).

Im Studium begann ich mich erstmals mit Massenmedien zu beschäftigen, indem ich aus Zeitschriften und Zeitungen Collage-artige Fotogramme vergrösserte; gleichzeitig ölte ich diese Bilder ein. Einen speziellen Effekt auf das Bildresultat erzeugte die warme Luft des Projektors, der die Bilder dabei bewegte. Später habe ich aus Ferienkatalogen Ausschnitte gemacht (Gläser, Tassen, Frühstücktabletts und gedeckte Tische) und dann gross vergrössert – so, dass die Rasterpunkte sich neu vermischten. Nur wenige werden auf den ersten Blick erkennen, dass es sich bei meinen Bildern tatsächlich um Stillleben handelt, die meisten werden zuerst nur ein Feld voller farbiger Punkte und Flächen unterschiedlicher Dichte ausmachen. Die so entstandenen Bilder von «weisser als weiss» kehren herkömmliche Wahrnehmungsmuster um. Wenn der Betrachter auf die Bilder zuschreitet, lösen sich die wirklichkeitsbezogenen Grossformen immer stärker auf. Er taucht ein in eine immer abstrakter werdende Formen- und Farbenwelt, die an Bakterien und Sternnebel erinnert – Urformen des Mikro- und Makrobereichs. Die aggressiv leuchtenden, durchscheinenden Farben wiederum erinnern an Kunststoffe und Chemie, die Welt des Anorganischen. Die Bilder lassen sich nicht fassen, verändern sich entsprechend der Position des Betrachters im Raum. Dieser dynamische, räumliche Effekt findet seine Fortsetzung auf der Bildoberfläche. Die Grenzen zwischen den Medien verwischen, Druck, Fotografie und Malerei scheinen ineinander überzugehen. In dieser Unfassbarkeit liegt ihre verführerische Kraft, die sich auch nach mehrmaligem Betrachten nicht erschöpft. Genau am Abrgund der Wiedererkennbarkeit balancierend lassen diese Bilder die unterschiedlichsten Wahrnehmungsweisen zu und eröffnen dem Betrachter einen weiten Assoziationsraum, der von kunsthistorischen über wissenschaftliche bis hin zu philosophischen Spekulationen führen kann.

Die Malerei in der Fotografie gesucht
Ich habe alte Fotos aus dem Buch «ATLAS» des deutschen Künstlers Gerhard Richter verwendet und das gleiche Spiel wie bei «weisser als weiss» gespielt. Im «ATLAS» handelt es sich um alte Fotos, die Gerhard Richter gesammelt und publiziert hat: Fotos aus alten Zeitschriften, aus alten und neuen Familienalben – Fotos, denen Gerhard Richter dann durch die Malerei etwas Neues einhaucht, ein neues Bild.

Was ist Fotografie, was ist Malerei? Diese Fragestellung interessiert mich in meiner Arbeit «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014. Manchmal nehme ich Gerhard Richters Malerei, um ihr die Fotografie wieder zurückzugeben. – Francisco Paco Carrascosa

Link: Langzeitprojekt «weisser als weiss», seit 2007
Link: Ausstellungen «weisser als weiss», 2007–2010
Link: About, CV Francisco Paco Carrascosa

 

Werkgruppe:
14 grossformatige Bilder: «weisser als weiss, Richters Köpfe», 2014, © Francisco Paco Carrascosa
Edition: 3+1AP Fotoprints, Papiere: 1: Hahnemühle FineArt Baryta Print, 326gsm / 2: FineArt Oyster satin/glanz Print, 235 gsm.
Hängung, mit Magneten, ungerahmt. Option: Schwebend in dünnem und hellem Holzrahmen (Print nicht aufgezogen).

Escape 1–5, je ca. 90 x 120 cm; Jet 1, 198 x 280 cm; Jet 2 und 3, ca. 90 x 120 cm; Nurse, ca. 90 x 120 cm; City 1–5, je ca. 90 x 120 cm

Ausstellungen:

Spanien,Gandia/Valencia:
Universitat Politècnica de València (UPV) Escuela Politécnica Superior de Gandia, Campus de Gandia
21.11.–19.12.2014

Spanien, Tavernes de la Valldigna/Valencia:
Casa de la Cultura, Ayundamiento de Tavernes de la Valldigna
21.11.–19.12.2014

Zürich:
Atelier-Kulturgut, c/o Vehovar & Jauslin
15.11.2018–10.01.2019

ES

Francisco Paco Carrascosa
«whiter than white / Richter’s heads» («más blanco que el blanco, cabezas de Richter»), 2014

«Richter’s heads» («cabezas de Richter») nace de «whiter than white» («más blanco que el blanco») y es fruto de un trabajo fotográfico de muchos años, que inicié en 2007 y he desarrollado ulteriormente. En «whiter than white» me he ocupado de los medios de masas y del no tan lejano dadaísmo y el pop-art. Mi relación con el pop-art se adscribe más bien a su variedad europea. Ya durante mis estudios empecé a dedicarme a los medios de comunicación. Sacaba de revistas y periódicos fotogramas que ampliaba y ensamblaba a manera de collage para luego cubrirlos de óleo. El aire caliente del proyector que agitaba las imágenes producía un efecto especial sobre el resultado pictórico. Más tarde hacía recortes de catálogos turísticos (vasos, bandejas con desayunos y mesas puestas) que ampliaba mucho para que volviesen a mezclarse nuevamente los puntos de trama. Las imágenes así creadas de «whiter than white» invierten los modos de percepción convencionales. A medida que el observador se acerca a las imágenes se van diluyendo cada vez más las formas grandes que guardan relación con la realidad. El espectador se sumerge en un mundo de formas y colores cada vez más abstracto que recuerda bacterias y nebulosas, formas primarias tanto del espectro micro como macro. Por otro lado, los colores que se transparentan con brillo agresivo aluden a materiales sintéticos y a química, al mundo inorgánico. Las imágenes son indescifrables y se transforman en función de la posición que toma el espectador en el espacio. Las fronteras entre los medios se desdibujan; impresión, fotografía y pintura parecen entremezclarse. En lo inconcebible de su percepción radica la fuerza seductora de estos segmentos, que no se agota ni siquiera después de su reiterada contemplación. Oscilando justo en el límite de lo reconocible, estas imágenes admiten las percepciones más diversas y ofrecen al espectador un amplio espacio de asociaciones, que pueden conducir a cuestiones relativas a la historia del arte o incluso a especulaciones de índole científica y filosófica.

Buscando la pintura en la fotografía
La obra «whiter than white/Richter’s heads», («más blanco que el blanco/cabezas de Richter») se refiere al artista alemán Gerhard Richter. Las imágenes del «ATLAS» de Gerhard Richter son composiciones de fotos sacadas de viejas revistas y de álbumes antiguos y nuevos, a partir de las cuales Gerhard Richter creó mediante la pintura una nueva imagen. Al mismo tiempo, «cabezas de Richter» tiene un segundo significado para mí, ya que alude a cabezas de jueces (la palabra alemana «Richter» significa juez). El juez que juzga sobre lo justo y lo injusto, como si estuviese haciendo equilibrios encima de una cuchilla, con el riesgo que conlleva equivocarse en el juicio. ¿Qué es justo y qué injusto? Y, al mismo tiempo, el olvido de la historia, del propio pasado y del pasado de los propios familiares.

¿Qué es fotografía, qué es pintura? Esta es la cuestión que me preocupó en la obra «más blanco que el blanco/cabezas de Richter». A veces me centro en la pintura de Gerhard Richter para devolverle la fotografía. – Francisco Paco Carrascosa

Link: proyecto a largo plazo «más blanco que el blanco», desde 2007
Link: exposiciones «más blancas que el blanco», 2007–2010
Link: Acerca del artista, CV

 

14 imágenes de gran tamaño:
«whiter than white / Richter’s heads» («más blanco que el blanco, cabezas de Richter»), 2014

Escape 1–5 (Huida 1–5), cada imagen aprox. 90 x 120 cm
Jet 1, aprox. 198 x 280 cm; Jet 2 & 3, aprox. 90 x 120 cm
Nurse (Enfermera), aprox. 90 x 120 cm
City 1–5 (Ciudad 1–5), cada imagen, aprox. 90 x 120 cm

Exposiciones:

España, Gandia/Valencia:
Universitat Politècnica de València (UPV) Escuela Politécnica Superior de Gandia, Campus de Gandia
21.11.–19.12.2014

España, Tavernes de la Valldigna/Valencia:
Casa de la Cultura, Ayundamiento de Tavernes de la Valldigna
21.11.–19.12.2014

Suiza/Zürich:
Atelier-Kulturgut, c/o Vehovar & Jauslin
15.11.2018–10.01.2019


Johnnie Walker on the beach (2008 bis 2014)

  • Posted By M B
  • on April 10,2014

Fotografien, Künstlerbuch

Johnnie Walker on the beach (2008–2014)
– 2640 Bilder

«Da gibt es Francisco Carrascosa, weiss, heterosexuell, Spanier in der Schweiz, der fünf Bücher zu je 528 Seiten entworfen hat, die zutiefst fotografisch und auch zutiefst voyeuristisch sind. Jemand, der weder politisch korrekt noch sozial engagiert sein will, sondern seiner elementaren Schaulust folgt und wie ein Baudelaire’scher Flaneur des 21. Jahrhunderts durch die Welt zieht. Ein intensiver, endloser Fluss des Schauens, des Aufgeregtseins, fast ein Potlatsch des puren Sehens, Sehens, Sehens öffnet sich zwischen den Buchdeckeln. Ein Sehen, das wie Riechen anmutet, das den Instinkten und Objekten folgt, um über sie die Welt zu erspüren.» Urs Stahel

Text (EN)

Front-Covers, Johnnie Walker on the beach, Band 1–6

Herausgeber: Irene Jost
Texte: Matthias Oberli, Caroline Morpeth, Urs Stahel
Gestaltung: Emanuel Tschumi

Deutsch/Englisch, 5 Bände, je 528 S.
in Schuber, 22 × 14,8 cm, 2640 Abb.in Farbe
begleitendes Textbooklet s/w 32 S.
Rückseite der Bildbände editiert in De, En, Es, Fr, It, Jp
Softcover (Hohlrückenbrochüre)

Limitierte Auflage 300 Ex., nummeriert, signiert
Verlag für moderne Kunst
ISBN 978-3-86984-361-2, 2014

CHF 185.00 / Euro 149.00 (plus Versandkosten)

Buchbestellungen bei Irene Jost (Hrsg.):
anfrage@irene-jost.ch

Video-Dokumentation, Volume I, 528S.: Johnnie Walker on the beach (2008-2014)

«Der Augenblick ist immer auf der Flucht. Nur die Aufnahme bringt ihn auf den Punkt. Paco hat seine Eindrücke als Aufnahmen akribisch und absichtlich gesammelt. Das ist dem umfangreichen «Lebenswerk» als «Enzyklopädie des Augenblicks» anzusehen. Es ist immer das gleiche, aber nie dasselbe.»

André Vladimir Heiz

Doppelseiten, Auswahl, Johnnie Walker on the beach, Volume I, II, V

Übersicht, Volume I (S.12–144 Japan; S.324–468 Spanien, S.3–44)
Buchpräsentationen in Buchläden: Auslagen & Schaufenster. Mit Ausstellung und Künstlergespräch in der Buchhandlung Bodmer am Stadelhofen, Zürich

DE

Johnnie Walker on the beach (2008 bis 2014)  Fotografien. Künstlerbuch von Francisco Paco Carrascosa «Meinen Blick auf die Welt als ‹Paparazzo des Alltags› habe ich als fotografischen Essay mit 2640 Bildern in Buchform gebracht. Er ist den Menschen gewidmet. Entstanden sind 5 Bände, eine Hommage an das Leben, die Fotografie und den Alltag.» – Francisco Paco Carrascosa

Mit einer Fotografie, aufgenommen in Japan im Oktober 2008, beginnt mein mehrjähriges Fotoprojekt: Es zeigt eine graue Hausfassade mit einem geöffneten Fenster. Auf dem Balkon steht ein Mann im Bademantel und telefoniert. Ein unspektakulärer und trotzdem intimer Moment. Mich interessierte hier die Grenze zwischen privat und öffentlich und wie die Menschen damit umgehen. Inspiriert von der Figur Johnnie Walker aus Haruki Murakamis Buch «Kafka am Strand» – eine Figur der Pop-Art und ein Symbol für das «In-Bewegung-Sein» –, folge ich meiner Schaulust und bereise als Baudelaire’scher Flaneur des 21. Jahrhunderts mit meiner kleinen, semiprofessionellen Digitalkamera in der Jackentasche Spanien, Japan, Italien und die Schweiz. Enstanden sind bis heute rund 26’000 Bilder. Sie erinnern durch das Zoomen, in ihrer schieren Menge und mit ihrem seriellen Charakter an die Ästhetik von Paparazzi-Bilder. Ein intensiver, endloser Fluss des Schauens, des Aufgeregtseins, des puren Sehens.

Link: Pressespiegel «Johnnie Walker on the beach»
Link: Austellungen «Johnnie Walker on the beach» (2011–2014)
Link: Teil II der Trilogie anschauen: ‘Black & White’ with Friends, 2019
Link: Teil III der Trilogie anschauen: ‘Jack Daniels and Mr Freud’, 2022
Link: About, CV Francisco Paco Carrascosa

EN

“Johnnie Walker on the beach” (2008 bis 2014)  Photographs. Artist’s edition by Francisco Paco Carrascosa “As a ‘paparazzo of everyday life’, I have distilled my view of the world into a photographic essay in book form, consisting of 2640 pictures. It is dedicated to people. The resulting five volumes are my homage to life, photography and the commonplace.” – Francisco Paco Carrascosa

A photo project that was to take up several years of my life began with a photograph I took in Japan in October 2008. It showed the grey façade of a building with an open window. A man dressed in a bathrobe was standing on the balcony making a phone call. An unspectacular, yet intimate moment. What caught my imagination was the boundary between the private and public spheres, and how people deal with it. Inspired by the figure of Johnnie Walker from Haruki Murakami’s novel “Kafka on the Shore” – a Pop Art figure and a symbol for “being on the move” – I let my curiosity be my guide and roamed the world like a Baudelairean flâneur of the 21st century, travelling to Spain, Japan, Italy and Switzerland with my little, semi-professional digital camera. So far, I have shot around 26,000 pictures. The use of zoom, the sheer number and the serial character of the shots are reminiscent of paparazzi pictures. An intensive, endless flow of looking, feverish excitement and pure seeing.

 

Back-Cover text by Urs Stahel:

“Here we have Francisco Carrascosa, white, heterosexual, Spaniard in Switzerland, who has designed five books, each of 528 pages, which are photographic to the core and at the same time profoundly voyeuristic. He wants to be neither politically correct, nor socially engaged, but simply follows his elemental curiosity and roams the world like a Baudelairean flâneur of the 21st century. This intensive, endless flow of looking, of feverish excitement, is almost like a potlatch of pure seeing, seeing, seeing that opens up between the covers of the book. Seeing that is like the sense of smell, following instincts and objects so as to sense the world through them.”

Link: Press Reviews Johnnie Walker on the beach
Link: Exhibition impressions «Johnnie Walker on the beach» (2011–2014)
Link: View part II of the trilogy: ‘Black & White’with Friends, 2019
Link: View part III of the trilogy: ‘Jack Daniels and Mr Freud’, 2022
Link: About, CV Francisco Paco Carrascosa

DE/EN

Presse / Media information / Images / Downloads

Pressekontakt & Rezensionsexemplare für Presse / Review copies for press/media contact: Irene Jost, Hrsg./Editor, +41 (0)79 456 96 55, anfrage@irene-jost.ch

Download PDF: Medieninformation DE JWob, März 2014
Download PDF: Textkurzfassung DE Caroline Morpeth, Essay Narra-tography für JWob
Download PDF: Media Information EN JWob, March 2014
Download PDF: Abstract EN of essay Narra-tography by Caroline Morpeth for JWobDownload Images (300dpi): 6 Covers, Publication in Slip Case, Sequences
Link: Vimeo-Documentation JWob, Volumes 1, 528pp.

Bildnachweis / Photo Credits: DE: © Fotos by Francisco Paco Carrascosa, Zürich, Johnnie Walker on the beach (2008–2014), Künstlerbuch, Fotografien. VFMK, 2014, ISBN ISBN 978-3-86984-361-2, 6 Volumes, je 528 Seiten, 2640 Farbabbildungen, in Schuber. EN: © Photos by Francisco Paco Carrascosa, Zurich,Johnie Walker on the beach (2008–2014), Artist’s edition, Photographs. VFMK, 2014, ISBN ISBN 978-3-86984-361-2, 6 Volumes, each 528 pp., 2640 illustrations in color, in slip case.


Johnnie Walker on the beach

  • Posted By M B
  • on März 10,2013

Ausstellung, Buchvernissage

Johnnie Walker on the beach

Seit Jahren ist Francisco Paco Carrascosa den Augenblicken des Lebens auf der Spur. Die schillernde Vielschichtigkeit des Alltags kann sich in Bildern spiegeln. Seine Arbeit spricht Bände. Wie kann das Spektrum dieser faszinierenden Eindrücke gezeigt werden? Von 26’000 Bildern zur fotografischen Geschichte in 2640 Bildern: Fotopublikation «Johnnie Walker on the beach».

Gesellschaftskatalog und Enzyklopädie des heutigen Alltags. Carrascosas Fotografien sind eine Hommage an die Fotografie, das Leben, den Alltag und den Film «Blow-up».

Zürich:
Gasthaus zum Bären/Museum Bärengasse *
by Curating/ZHdK
10. bis 17. April 2014

London:
Gallery SO *
Photomonth East London
1. bis 12. Oktober 2014

Zürich:
message salon, Esther Eppstein, Perla-Mode Zürich
Projektionen
28. September bis 8. Oktober 2011

Bern:
r a u m, Bern
Projektionen
18. November bis 19. Dezember 2011

*  Installation von Planodruckbögen, Künstlerbuch Volume I–V und Projektionen.

Link: Pressespiegel «Johnnie Walker on the beach»

Link: Künstlerbuch «Johnnie Walker on the beach», 2014


Saisonniers und Spiegelbilder, 2011

  • Posted By M B
  • on Juli 18,2011

Ausstellung, Installation, Mixed Media

Saisonniers und Spiegelbilder, 2011

In «Saisonniers und Spiegelbilder» zeigt Francisco Paco Carrascosa einen poetischen Fotoaltar: Privates fusioniert und kollidiert mit Öffentlichem. Fotoaltare kennen wir von unseren Grossmüttern und von Secondos und Zuzügern aus dem südländischen Raum. Francisco Paco Carrascosa hat diese Fotoaltare jedoch ins Jetzt übersetzt. Mit eigenen Bildern und Videos aus dem Familien und Freundeskreis aus der Schweiz und Spanien, vermischt mit «gefundenen» Familienbildern aus dem Internet. Die Spiegel sind ein Metapher zur Identität und fordern den Betrachter zur Reflexion auf. Heute sind Fotoaltare populärer denn ja, jedoch haben sie mit Social Media (Facebook, Instagram & Co.) eine neue Form gefunden, sie präsentieren sich «mobil und digital» und werden fortlaufend mit neuen Freundes- und Familienbilder angereichert. Alles ist in Bewegung, wie auch die privaten online Fotoalben, die oft einfach «jedermann» zugänglich sind. Privates wird öffentlich und umgekehrt.

Basel:
erfolg | fenster the window gallery basel, Spalenberg 56, Basel
Installation im öffentlichen Raum
18. Juli bis 2.November 2011

Installation, Mixed Media: Video, Spiegel, Fotografien

Die Ausstellungen werden im Abstand von zwei Monaten nach dem Prinzip ‚Künstler laden Künstler ein‘ kuratiert. Alle KünstlerInnen erarbeiten eigens eine Arbeit für die 3 Fenster.

Auf Einladung der Basler Künstlerin Esther Hunziker.

Link: Ausstellung, Work «Saisonniers», 2008


weisser als weiss (2007–2010)

  • Posted By M B
  • on August 7,2010

Ausstellung

weisser als weiss, 2007–2010

Wenn der Betrachter auf die Bilder zuschreitet, lösen sich die wirklichkeitsbezogenen Grossformen immer stärker auf, er taucht ein in eine immer abstraktere werdende Formen- und Farbwelt ein, die an Bakterien und Sternnebel erinnert, Urformen des Mikro- und Makrobereichs. Die leuchtenden, durchscheinenden Farben wiederum erinnern an Kunststoffe und Chemie, die Welt des Anorganischen. Die Bilder lassen sich nicht fassen, verändern sich entsprechend der Position des Betrachters im Raum. Dieser dynamische räumliche Effekt findet seine Fortsetzung auf der Bildoberfläche: «das Bild im Bild» – die Spiegelung – ist ein wichtiger Teil davon. Die Bilder sind auf hochglänzendes Fotopapier gedruckt und in Acryl gegossen. Die Anordnung der Punkte erhält dadurch ein räumliche Tiefe, ihre unterschiedliche Dichte lässt sie beinahe wie Lacklasuren wirken, die in dünnen Schichten übereinander appliziert wurden.

Zürich:
Museum Bärengasse
Gruppenausstellung «where do you want to go?»
7. bis 29. August 2010

Bern:
r a u m
9. bis 30. März 2007

London:
Gallery Flow
Gruppenausstellung «Domestic Things»
18. Januar bis 17. März 2007

HUB Sleaford, UK:
Gruppenausstellung «Domestic Things»
2007

Werke, Werkgruppen:
Link: «weisser als weiss», 2007
Link: «Richters Köpfe, weisser als weiss», 2014


Saisonniers, 2008

  • Posted By M B
  • on April 26,2008

Ausstellung, Video, Installation

Saisonniers, 2008

Für «Saisonniers» zeigt Francisco Paco Carrascosa in poetischen Videofilmen, was das  für ihn bedeutet: Als «Fremder» unterwegs und konfrontiert mit Urbanität und Ausgesetztsein. Drei Videoinstallionen (3 Werkgruppen à je 3 Videos mit Installation) werden jeweils in laufenden «Bilderrahmen» – analog des Fotoaltars in mediterranen Ländern – installativ und kontextuell präsentiert auf drei Stühlen, Komode und Nierentisch. Diese werden an der Wand erhöht gehängt – damit werden sie zum Objekt und erhalten eine andere Botschaft und Rolle als in ihrem Ursprung. Die drei Videos (eine Werkgruppe) laufen zeitgleich und kommunizieren miteinander (ein Video mit Originalton) – «damit greift Carrascosa die Vielschichtigkeit spannend und sinnlich auf.» – Theo Umhang

Die Video-Installationen thematisieren Verlorenes, Erinnerungen, den Alltag und die Nähe zu Freunden und Familien in andern Lebenskonzepten und Städten. Auf Reisen sein, heimkommen, ankommen. Es sind «stille Filme», die Alltagsrituale in die «Wohnung und auf den Altar des Alltags» holen; unabhängig vom Ort des Lebens(-Mittelpunktes). In Tavernes de Valldigna (Valencia/Spanien) sind diese Arbeiten vom Dezember 2007 bis März 2008 entstanden.

Auf Augenhöhe sein, aus innerer, lebendiger Verwandtschaft zum Menschen, dem Ort und dem Augenblick. So zeigt z. B. der Schlaf, das Kochen einer Paella im Familien- und Freundeskreis als sonntägliches Ritual – intime Momente, die Verletzlichkeit und Gebrechlichkeit jedes Menschen in einer poetischen Direktheit und Authentizität. Privates fusioniert und kollidiert mit Öffentlichem.

Werkgruppe 1, 3 Videos: Paella I, Auto Juanin, Meer, 2008
Werkgruppe 2, 3 Videos: Paella II, Adriana, Blume, 2008
Werkgruppe 3, 3 Videos: Paella III, Auto II, Büchergestell, 2008
Edition, 9 + 3AP: «La Cabota» – Amparo Cornelio Palomares, 2008.

Bern:
r a u m, Bern
26. April bis 30. Mai 2008

Gruppenausstellung «Saisonniers», 2008, mit Francisco Paco Carrascosa (Zürich), Hans Stofer (London), Felix Flury (Solothurn/London)

Diese Arbeit wird weiterentwickelt; es werden weitere Werkgruppen dazu kommen. Die Präsentation/Installationen sind je nach Ort/Thema anders.

Link: Ausstellung, Work «Saisonniers und Spiegelbilder», 2011

Oberägeri/Zug:
Bauernhof Schneit
21. bis 24. August 2025

Kunstausstellung «Der Duft von Gras», 2025, mit Annen Anna Margrit, Blaser Brigitte, Bose Rownak, Bossart Johanna, Breitschmid Claudia, Carrascosa Paco Francisco, Christen Vagner Yvonne, Dähler Karin, Ergener Balca, Fantoni Francesco, Faissler Christine, Fehr Nora, Flückiger Michael, Freivogel Jelka, Fuchs Patrik, Gadola Lotta, Gilgen Michel, Haettenschweiler Samuel, Hagmann Sabine, huber.huber, Hürlimann Renée, Hüsler Luise, Klammer Sergei & Zeller Lukas, Kropytsia Alina, Larboulette Yves-Bernard, Lerjen Marie-Anne, Liechti Theres, Lüchinger Rahel, Monstein Simone, Müller Timo, Pfister Annette/Frischknecht Armin, Savi Denis, SNEILA, Štrba Annelies, Vogel Claudia, Winter Laura, Würsch Brigitta, Zeller Anna

Initiiert und kuratiert von Marielou Hürlimann & Sibylle Meier.

PDF Programmflyer «Der Duft von Gras»Website «Der Duft von Gras»: kunst.schneit.chPDF Ausstellungsplan «Der Duft von Gras»Instagram: @kunstschneit
Link «Kunstbulletin»-Agenda


Holgas Auge, 2007

  • Posted By M B
  • on Oktober 12,2007

Ausstellung, Fotografien, Werkgruppe
 

Holgas Auge, 2007 – Implodierende Bilder

Es sind drei ganz unterschiedliche Werkgruppen, die Francisco Paco Carrascosa in dieser Ausstellung «Holgas Auge» versammelt. Auf Anhieb würde man kaum vermuten, dass sie alle von demselben Künstler stammen. Doch wer sich auf diese Bilder einlässt, wird etwas Gemeinsames erkennen, das über die Erscheinungsform hinausgeht: eine latente Spannung, eine vibrierende Stimmung zwischen den Polen zart und aggressiv, warm und kalt, heiter und melancholisch.

«Und Spanien?: der Strand, Strandgut, Menschengut, Abfallgut, Spielzeug: grösser als klein, Kindheit ferner als fern, Soldatenspiele näher als nah, mehr Spiel als nur Spiel — kein Spiel mehr. Transformierte Alltagsgegenstände. Der reale Abfall-Spielzeug-Soldat aus extremster Perspektive kippt zum «Beach Soldier», mutiert zu bedrohlicher Hyperrealität.»

Theo Umhang

«Holgas Auge», 2007: Beach Soldier und Strandfundstücke, 5 Bilder: Glühbirne, Wasserflasche, Strandkrieger 1–3, 2007, je 39 x 39 cm


«Holgas Auge», 2007: 120 Bilder, je 23 x 22 cm


Ausstellungsansichten «Holgas Auge», 2007 und «weisser als weiss», 2007: 3 Werkgruppen, Fotografien

Ausstellungsansicht «Holgas Auge», 2007: Alltag, Beach Soldier & Strandfundstücke; «weisser als weiss»: Glas Wasser, Espresso-Tasse, 2007


DE

«Holgas Auge», 2007 – Implodierende Bilder von Francisco Paco Carrascosa
Einzelausstellung, Fotografien, raum, Bern, 9. bis 30. März 2007:

Es sind drei ganz unterschiedliche Werkgruppen, die Francisco Paco Carrascosa in der aktuellen Ausstellung versammelt. Auf Anhieb würde man kaum vermuten, dass sie alle von demselben Künstler stammen. Doch wer sich auf diese Bilder einlässt, wird etwas Gemeinsames erkennen, das über die Erscheinungsform hinausgeht: eine latente Spannung, eine vibrierende Stimmung zwischen den Polen zart und aggressiv, warm und kalt, heiter und melancholisch.

Werkgruppe 1: Da sind erstens die so genannten «Pixelbilder»: Stark vergrösserte Reproduktionen von gedruckten Bildern, etwa Abbildungen von Hotelräumen aus Reisezeitschriften. Wer sich den grossformatigen Fotografien nähert, wird zunächst nur ein Feld voller farbiger Punkte und Flächen wahrnehmen. Erst bei längerer Betrachtung schält sich plötzlich das Motiv, meist stillebenartige Ansichten wie Tasse oder ein Tisch, heraus. Genau an der Grenze der Wiedererkennbarkeit balancierend, lassen diese Bilder die unterschiedlichsten Wahrnehmungsweisen zu und eröffnen dem Betrachter einen weiten Assoziationsraum, der von kunsthistorischen über wissenschaftliche bis hin zu philosophischen Spekulationen führen kann.

Werkgruppe 2: Während der Künstler diesen ersten Teil der Ausstellung als «öffentlich», also der Aussenwelt zugehörig, bezeichnet, entstammen die Bilder der zweiten Werkgruppe der privaten Sphäre. Es sind auf Reisen aufgenommene Ansichten, unspektakuläre Beobachtungen auf der Strasse, in der Landschaft oder in Innenräumen. Mit einer billigen chinesischen Kamera aufgenommen, sind diese Bilder alles andere als scharf und nicht selten verschwimmen die Motive an den Rändern. Doch es ist genau dieses Nicht-Perfekte, dieser nicht-kalkulierbare technische Zufall, das den Künstler interessiert. Umso wichtiger sind ihm die Stimmungen, die von diesen Bildern ausgehen und von der Ohnmacht des Menschen, seiner Zerbrechlichkeit, erzählen. Da ist in einem Bilderpaar die ganze Welt enthalten: links der dunkeltonige Torso einer mütterlichen Frau, rechts die grellscharfe Aufnahme eines Flugzeugflügels vor stahlblauem Himmel. Fast bedrohlich hingegen mutet die Nahaufnahme einer im Ödland liegenden transparenten Petflasche an, über die sich ein eigenartiger Lichtbogen wölbt. «Es kann ein Gedanke sein, oder auch ein Bild, das etwas in mir in Schwingung versetzt», versucht der Fotograf den Prozess der Bildfindung zu umschreiben. In solchen Momenten starte er, einem Flugzeug ähnlich, durch, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Einen Gegensatz zwischen bewusstem und unbewusstem Denken lässt Francisco Carrascosa aber nicht gelten. Beides bedinge und beeinflusse sich gegenseitig, lagere sich ab und werde in bestimmten Momenten aktiviert. Intuition sei nichts anderes als Latenz, ist der Künstler überzeugt und genau dieser Latenz ist er in seinen Bildern auf der Spur. «Eigentlich suche ich immer nach Bildern, die eine Kommunikation mit mir selber in Gang setzen. Bei einem wirklich guten Bild aber implodiert in einem bestimmten Moment die Kommunikation zwischen dem Bild und mir».

Werkgruppe 3: Um diesen «bewusstlosen» Zustand, dieses absolute Bild, zu erreichen, wagt sich der Künstler immer wieder aufs Glatteis. Kann man heute noch Blumenbilder machen, hat sich Carrascosa gefragt. Statt die Frage abstrakt mit ja oder nein zu beantworten, hat er es einfach versucht. Entstanden sind farblich betörende Nahaufnahmen von Blumen, die sich haarscharf an der Grenze zum Kitsch bewegen. Natürlich ist die Schönheit dieser Bilder gefährlich, doch in dem Mut, diese Grenze zu erkunden und vielleicht auch zu überschreiten, liegt das Künstlerische dieses Unterfangens.– Edith Krebs

Download PDF: Rede Theo Umhang, Ausstellungseröffnung «Holgas Auge»
Link: «weisser als weiss», 2007

Werkgruppe 1–3:
«Holgas Auge», 2007, © Francisco Paco Carrascosa
Alle Werke wurden eigens für dies Ausstellung geschaffen, aussser die Werkgruppe «weisser als weiss», 2007.

Werkgruppe 1: «weisser als weiss», 2007, 7 Bilder: Breakfast 80 x 60 cm; Espresso Tasse: 115 x 136 cm; Glas Wasser: 115 x 136cm; Frau am Lesen 1 & 2: je 80 x 109 cm; Sandalen / Stuhl blau: 50 x 51 cm

Werkgruppe 2: «Holgas Auge, 2007»: Alltag, 120 Bilder je 23 x 22 cm
«Holgas Auge», 2007: «Beach Soldier & Strandfundstücke», 5 Bilder: Glühbirne / Wasserflasche / Strandkrieger 1–3: je 39 x 39 cm

Werkgruppe 3: Blumenbilder, 2007, 4 Bilder: Blumen gelb, Blumen blau, Blume violett Nr. 1 & 2. Formate: 2x 110 x 73 cm, 2x 100 x 33 cm.

Bern:
Einzelausstellung, r a u m
Fotografien
9. bis 30. März 2007


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